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Eine tägliche Andacht
über den bekannten Text
des Verkündigungsengels
aus Lukas 2:
"denn euch ist heute
der Heiland geboren"
Die Besinnungen werden ab dem 1.12.
immer abends
auf der Homepage eingestellt.
8 Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. 9 Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. 10 Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; 11 denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. 12 Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.
14. Dezember
widerfahren wird
Lukas 2,10
können wenig beitragen
müssen nichts dafür leisten
doch es erstaunt am allermeisten
dass sie es tatsächlich wagen
sich zu öffnen zu vertrauen
ohne drüber nachzudenken
dem Widerfahrnis Glauben schenken
und ganz auf Gottes Botschaft bauen
ergriffen vom Heil
vom Licht durchglänzt
befreit entgrenzt
haben sie teil
am Wunder der Nacht
ergriffen von Freude
ganz hier im Heute
das Herz ihnen lacht
fühlen sich beachtet geehrt
wertgeschätzt
unverletzt
weil ihnen so viel Gutes widerfährt
widerfahren wird
Lukas 2,10
13. Dezember
die allem Volk
Lukas 2,10
solang es Menschen gibt gibt es Eliten
besondre Herrscher auserwählt
kaum von Selbstzweifeln gequält
lesen andern die Leviten
wissen wo es langgeht
vernetzen ihre Macht
vermehren ihren Reichtum ihre Pracht
ahnen wie der Wind sich dreht
nur in dieser heil´gen Stunde
da sind sie außen vor
stehn draußen vor dem Tor
und fehlen in des Volkes Runde
so hat es Gott gefallen
kein Privileg für Könige und Fürsten
die nur nach Macht und Reichtum dürsten
die Frohe Botschaft will zu allen
zu den Hirten zum Volke ganz primär
der Engel Gottes Botschaft kündet
die Liebe Randfiguren findet
zuallererst zu euch bring ich die gute neue Mär
die allem Volk
Lukas 2,10
12. Dezember
große Freude
Lukas 2,10
sich unbändig freuen
hüpfen springen
tanzen singen
nichts bereuen
nicht nur ein wenig
groß wird Freude sein
süß und zart und fein
aus armer Leute Kind wird König
nicht bescheiden und still
sondern stark und mächtig
laut und prächtig
das ist Gottes Will
verkündet mit Engels Fanfaren
göttliches Wort himmlischer Klang
tönet den Erdkreis entlang
trotzt allen Gefahren
nichts bereuen
tanzen singen
hüpfen springen
sich unbändig freuen
große Freude
Lukas 2,10
11. Dezember
ich verkündige euch
Lukas 2,10
Augen auf Ohren auf
Herzen in die Höh und fester Stand
verkündet wird im ganzen Land
Gottes Heil nimmt seinen Lauf
mit Engelsstimme klar und hell
schafft frohe Botschaft sich Gehör
geht ein Kamel durchs Nadelöhr
verbreitet sich rasant und schnell
ihr ja ihr Hirten seid gemeint
ihr werden nun zu ersten Zeugen
wie sich bald schon der König Kniee beugen
vor dem der Gott und Mensch vereint
vertraut dem lichten Engelsworte
wird euch so große Freude schenken
wird eure Schritt zum Zentrum lenken
zu einem ganz besond´ren Orte
Augen auf Ohren auf
Herzen in die Höh und fester Stand
verkündet wird im ganzen Land
Gottes Heil nimmt seinen Lauf
ich verkündige euch
Lukas 2,10
10. Dezember
Siehe
Lukas 2,10
die Augen halb offen
in deiner ersten Lebensstunde
blickst noch unklar in die Runde
willst lieben glauben hoffen
schnell aber lernst du wegzusehen
von all dem Elend und dem Leid
und Streit und Krieg und Hass und Neid
zum Schlimmen sich die Dinge drehen
bist groß geworden alt und reif
mit allen Wassern stets gewaschen
steckst deine Hände in die Taschen
dein Herz vor Angst und Wut ganz steif
Die Seele flüstert: Mach dich auf und fliehe
doch Gottes Bote kündet: du sollst bleiben
Gott wird deine Furcht vertreiben
mach deine Augen auf und: siehe!
Siehe
Lukas 2,10
9. Dezember
Fürchtet euch nicht!
Lukas 2,10
ach ihr die ihr im Finstern seid
hebt euren Blick nach droben
hört doch der Engel helles Loben
fühlt euch geliebt beschützt befreit
ihr seid gebeugt gedrückt zu lang
jetzt aber habt doch festen Stand
auf heiligem gelobten Land
ist euer Herz nicht länger bang
ach ihr so vieles gibt´s was euch gebricht
und doch so unverwundbar euer Kern
schon leuchtet euch der helle Stern
ich künde euch: Fürchtet euch nicht!
Fürchtet euch nicht!
Lukas 2,10
8. Dezember
Und der Engel sprach zu ihnen:
Lukas 2,10
es
ist
meist
das
Wort
das
uns
löst
aus
der
Angst
der
Furcht
die
vertraute
Stimme
das
„es
wird
alles
gut“
das
Wort
gesprochen
oder
gesungen
oder
gesummt
Mutterwort
Freundeswort
Engelswort
Angst
essen
Seele
auf
Wort
gibt
Seele
Nahrung
Und der Engel sprach zu ihnen:
Lukas 2,10
7. Dezember
und sie fürchteten sich sehr
Lukas 2,9
es beginnt fast immer
mit der Furcht und dem Sich-Ducken
enge Kehle Ängste runterschlucken
bevor es gut wird wird´s oft schlimmer
so denken Hirten in der Nacht
ist fast zuviel an klarem Licht
sie trauen ihren Augen nicht
zuviel was ihnen Sorgen macht
und doch zieht es ihren Blick nach oben
regt sich längt vergessne Sehnsucht Liebe
ach wenn uns doch Licht und Glaube bliebe
inmitten unsrer Ängste Toben
sie fragen sich wohin das alles führt
was kommt noch in der hellen Nacht
mag sein dass uns am End das Herze lacht
weil es das Heil und Hoffnung spürt
und sie fürchteten sich sehr
Lukas 2,9
6. Dezember
leuchtete um sie
Lukas 2,9
Lichtfunken
tanzen
umher
vereinen
sich
illuminieren
die
Szenerie
ein
Strahlen
umgibt
die
die
in
der
Finsternis
der
Nacht
gefangen
damit
Augen
Ohren
Herzen
frei
werden
für
das
was
kommt
Klarheit
nämlich
Licht
Leben
Liebe
leuchtete um sie
Lukas 2,9
5. Dezember
und die Klarheit des Herrn
Lukas 2,9
im Dunkeln tasten
kämpfen fallen wieder aufstehn
kein Land sehn
sich mühsam vorwärts tasten
nichts scheint dir klar
es häuft sich Frag um Frage
du wirst gejagt durch deine Tage
schleppst dich mühsam Jahr für Jahr
bist ein alter Hirt geworden
Schafe kommen Schafe gehen
kalte Winde über kahle Weiden wehen
wilde Tiere Räuberhorden
das Leben ist kein Zuckerschlecken
die Hoffnung sagt man stirbt zuletzt
dein Bart schon grau dein Herz verletzt
stützt du dich auf deinen Hirtenstecken
erwartest kaum noch eine Wende
versuchst das Beste draus zu machen
es ist zum Weinen ist zum Lachen
siehst auf deine müden Hände
am Himmel aber leuchtet Stern um Stern
die Nacht wird hell und heller
das Licht jagt immer schneller
und zieht dich zur Klarheit des Herrn
und die Klarheit des Herrn
Lukas 2,9
4. Dezember
Und der Engel des Herrn trat zu ihnen
Lukas 2,9
nicht
irgendein
Flügelwesen
betritt
die
nächtlich-finstere
Szenerie
keine
Showeinlage
sondern
ein
bedeutender
Bote
SEIN
Engel
tritt
an
die
Seite
derer
die
sonst
gewohnt
sind
eher
am
Rande
zu
stehen
zu
oft
in
der
Tretmühle
zu
sein
plötzlich
aber
befinden
sie
sich
im
Zentrum
des
Heils
in
der
Mitte
der
Zeitenwende
nicht
länger
Getretene
Übersehene
Geschundene
sondern
durch
SEINEN
Lichtboten
mitten
ins
Heilsgeschehen
verwoben
verknüpft
Hauptfiguren
die
bald
schon
ihre
Füße
in
die
Hand
nehmen
werden
ohne
dass
ihnen
jemand
Beine
machen
muss
Und der Engel des Herrn trat zu ihnen
Lukas 2,9
3. Dezember
die hüteten des Nachts ihre Herde
Lukas 2,8
selbst
ohne
Hirten
kümmern sie sich
um die ihnen anvertraute Herde
selbst
ohne
Schutz
bewachen sie
die schutzlosen Lebewesen
selbst
ohne Licht
trotzen sie der Nacht
und ihrer Angst
um für anderes Leben
da zu sein
wird höchste Zeit
dass ihnen
der Eine
zum guten Hirten
wird
und
ihnen
Schutz
und
Licht
gewährt
damit
sie
nicht
umherirren
in
ihrer
Nacht
und
sich
nicht
am
Ende
in
ihrer
Angst
verlieren
wird höchste Zeit
dass
sich
der
Eine
um
sie
kümmert
die hüteten des Nachts ihre Herde.
Lukas 2,8
2. Dezember
auf dem Felde bei den Hürden
Lukas 2,8
auf dem Felde
hoffentlich
kein
Trümmerfeld
und
sicher
kein
Spielfeld der Eitelkeiten
und
schon
gar
kein
Schlachtfeld
auf dem Felde
bei
den
Hürden
die aufgebaut
Schutz bieten sollen
vor Wölfen
Dieben
anderen Gefahren
das Feld
umzäunt
eingegrenzt
aber
nach oben
zum Glück
himmelweit
offen
damit
die Frohe Botschaft
alle Hürden
nehmen
kann
auf dem Felde bei den Hürden
Lukas 2,8
1. Dezember
Und es waren Hirten in derselben Gegend
Lukas 2,8
warn halt da
Randfiguren die gefroren
steife Hände kalte Ohren
so wie jedes Jahr
in der Gegend kaum beachtet
Hirten Schafe
wilde brave
von den andern meist verachtet
wussten´s wirklich nicht
dass sich schon was am Himmel regt
das ihnen bald ihr Herz bewegt
denn im Dunkeln wartet Licht
warn halt da
Tagelöhner Außenseiter
ziehen sicher morgen weiter
Tag für Tag und Jahr für Jahr
es sei denn dass
bald was passiert
damit die Seele nicht erfriert
und Liebe wird statt Hass
Und es waren Hirten in derselben Gegend
Lukas 2,8